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Schutzgebietsbetreuer helfen der Natur

NABU-Vizepräsident Unselt: Erfolgreiche Ehrenamtsförderung

Kassel. Mit einer Tagung zu Perspektiven für die ehrenamtliche Schutzgebiets-

Betreuung in Kassel endete die dreijährige Laufzeit eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten NABU-Projektes zur Unterstützung von Freiwilligen-Engagements im Naturschutz. NABU-Vizepräsident Christian Unselt zeigte sich von den Ergebnissen beeindruckt: „Mittlerweile kümmern sich über 400 NABUSchutzgebietsbetreuerum wertvolle Biotope vor ihrer Haustür, regen Pflege-Maßnahmen an, führen Naturführungen durch und erfassen die heimische Tier- und Pflanzenwelt“. Das Modellprojekt wurde in den Bundesländern Hessen und Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg durchgeführt. NABU-Landesgeschäftsführer Hartmut Mai erklärte, dass die NABU-Schutzgebietsbetreuer einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Biodiversität in Deutschland leisten. „Die UNDekade zur biologischen Vielfalt von 2011 bis 2020 stellt uns vor die Aufgabe, die heimische Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten nachhaltig zu bewahren. Das geht nicht ohne Freiwillige, die sich vor Ort für den Schutz wertvoller Biotope engagieren.“ Um die Tier- undPflanzenarten wirkungsvoll zu schützen, Pflegepläne zu initiieren und zu kontrollieren sowie anderen Menschen den Wert der heimischen Natur zu zeigen, sei es wichtig, Schutzgebiete langfristig zu beaufsichtigen. Jeder, der sich für die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt interessiere, könne NABU-Schutzgebietsbetreuer werden. Mit einem breit gefächerten Aus- und Fortbildungsprogramm hilft der NABU ehrenamtlichen Naturschützern dabei, sich weiter zu qualifizieren und auf die Aufgaben als Schutzgebietsbetreuer vorzubereiten. „Ein besonderes Angebot ist der elftägige Lehrgang ‚Ehrenamtliche Fachkraft für Schutzgebiets-Betreuung‘, der mit einem staatlich zertifizierten Zeugnis abgeschlossen wird“, so Unselt. Etwa 80 Naturfreunde haben im Rahmen des Modellprojektes das Zertifikat bereits erworben. An der Durchführung der Lehrgänge waren staatliche Bildungs-Einrichtungen wie die Naturschutzakademie Hessen beteiligt. 
Das NABU-Schutzgebietsbetreuer-Projekt solle auch in Zukunft fortgesetzt und auf weitere Bundesländer ausgedehnt werden, erläuterte Unselt. Darüber hinaus gebe es noch eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten, sich ehrenamtlich und freiwillig für die Natur einzusetzen.„Mit dem NABU kann man Schutzgebietsbetreuer werden, sich in einer der über 2000 NABU-Gruppen engagieren, in einer Facharbeitsgruppe mitwirken oder einen Bundesfreiwilligendienst im Naturschutz absolvieren“. Der NABU ist Träger des neuen Bundesfreiwilligendienstes im „grünen“ Bereich.


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